Wir bekommen die Projekte, bei denen andere absagen.
Wir könnten Dir an dieser Stelle von flachen Hierarchien erzählen, von einem tollen Team und von einer ausgewogenen Balance zwischen Arbeit und Leben. Wir lassen das. Nicht weil wir ein schlechter Arbeitgeber wären, sondern weil das Sätze sind, die niemand überprüfen kann. Und weil wir ziemlich genau wissen, wen sie anziehen. Das sind nicht die Leute, die wir suchen.
Wir suchen jemanden, der ein Bauprojekt übernimmt, bei dem der Terminplan schon am ersten Tag eng ist, bei dem der Bestand anders aussieht als in den Unterlagen und bei dem der Auftraggeber während der gesamten Bauzeit weiterarbeitet. Jemanden, der in genau dieser Lage nicht nervös wird, sondern wach.
Du führst anspruchsvolle Bauvorhaben im Industriebau, in der Logistik, im Gewerbebau. Und zwar von der Machbarkeitsstudie über die Planung bis zur Übergabe. Du steuerst Termine, Kosten und Qualitäten, Du koordinierst Planer, Nachunternehmer und Behörden, und Du bist für den Auftraggeber die Person, die sagt, wo das Projekt gerade steht. Auch dann, wenn die Antwort unangenehm ist.
Das ist die formale Beschreibung. Die ehrliche lautet: Du bist diejenige/derjenige, die/der herausfindet, warum etwas nicht funktioniert, und die/der anschließend den Weg findet, auf dem es doch funktioniert.
In den meisten Stellenanzeigen steht das Wort „Herausforderung" für einen Job, der gelegentlich anstrengend ist. Bei uns steht es für Bauprojekte, bei denen andere Büros abwinken.
Wir bauen dort, wo der Betrieb nicht unterbrochen werden darf, etwa im Terminal, während die Passagiere daneben durchlaufen. Wir bauen dort, wo die Rahmenbedingungen den Entwurf umschreiben: im Hafen, wo eine schlichte Überdachung gleichzeitig der Windlast und dem Auftrieb bei Hochwasser gewachsen sein muss und deshalb aus einer Standardlösung eine Sonderkonstruktion wird. Wir bauen dort, wo Sicherheit die eigentliche Bauaufgabe ist: hochregulierte Produktionsstätten, bei denen Zugang, Überwachung und bauliche Robustheit den Bau bestimmen, lange bevor die erste Anlage läuft. Und wir bauen dort, wo vor dem ersten Spatenstich erst einmal geschützte Tiere umgesiedelt werden.
Das sind bei uns keine Ausnahmen. Das ist das Portfolio. Wir bekommen die schwierigen Fälle, weil wir dafür bekannt sind, sie zu Ende zu bringen
Unser Claim lautet „Erfolgreich abgeliefert". Da steht nicht „Problemlos abgeliefert". Der Unterschied beschreibt die ganze Stelle.
Wer es gern ruhig und vorhersehbar möchte, findet dafür in unserer Branche sehr gute Adressen. Wir gehören nicht dazu.
Wer Probleme nur sauber dokumentiert, statt sie zu lösen, wird bei uns unglücklich, weil bei uns das Protokoll nicht das Ergebnis ist.
Wer erst dann anfängt zu denken, wenn die Zuständigkeit geklärt ist, wird feststellen, dass wir die Zuständigkeit häufig erst klären, wenn das Problem längst weg ist.
Und wer im Vorstellungsgespräch als Erstes nach der Zahl der Homeoffice-Tage fragt, stellt vermutlich die falsche erste Frage. Wir haben flexible Arbeitsmodelle und die werden genutzt. Aber sie sind nicht der Grund, warum jemand hier anfangen sollte.
Wir beschreiben es lieber an Situationen als an Stichworten.
Klaus Debus, Geschäftsführer
Scalaplan GmbH, Versmannstraße 32, 20457 Hamburg